Öffentliche Themenführung “Jüdisches Leben in Menden”

Öffentliche Themenführung am Sonntag, 08.11.2026
Im Jahr 1821 errichtete die seit dem 17. Jahrhundert in Menden lebende jüdische Gemeinde eine Synagoge in der Hochstraße. Jüdische Geschäftsleute bestimmten das wirtschaftliche Leben in Menden mit. Mit der Machtergreifung Hitlers begannen Ausgrenzung und Vertreibung, Deportation und Ermordung. So wie überall im Land wurden auch in Menden in der sogenannten »Reichskristallnacht« am 09.11.1938 Juden angegriffen und jüdische Häuser und Geschäfte zerstört.
Bei der ca. 90-minütigen öffentlichen Themenführung am Sonntag, 08.11.2026, 11.00 Uhr mit Karen Vogelsang, Museumspädagogin der Museen der Stadt Menden, werden ausgewählte Stationen und Hintergründe jüdischen Lebens in Menden näher beleuchtet. Neben Standorten ehemaliger jüdischer Geschäfte und Wohnhäuser in der Mendener Altstadt, werden auch die Abteilung »Jüdisches Leben in Menden« im Stadtmuseum, der Jüdische Friedhof am Nordwall sowie der Ort des Erinnerns am Standort der ehemaligen Synagoge in der Hochstraße besucht.
Organisatorische Hinweise:
- Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ist für die Führung eine Voranmeldung unter Tel. 02373 903-8770 zu den Öffnungszeiten des Industriemuseums auf Gut Rödinghausen (Mi., Do. 09.00-17.00 Uhr | Sa., So. 10.00-18.00 Uhr | An Feiertagen geschlossen) oder jederzeit per Mail an museum@menden.de erforderlich. Das Team der Museen Menden freut sich auf Ihre Anmeldung!
- Der Treffpunkt ist am Stadtmuseum (Marktplatz 3, 58706 Menden). Aufgrund der historischen Bausubstanz sind das Stadtmuseum sowie weitere Stationen der Führung nicht bzw. nur eingeschränkt barrierefrei.
- Die Teilnahmegebühr in Höhe von 5,00 € pro Person ist am Veranstaltungstag bitte in bar zu entrichten.
Änderungen vorbehalten
Gut Rödinghausen mit Industriemuseum | Fischkuhle 15 | 58710 Menden-Lendringsen
Mi., Do. 09.00-17.00 Uhr | Sa., So. 10.00-18.00 Uhr | An Feiertagen geschlossen
Kontakt: Tel. 02373 903-8770 | Mail: museum@menden.de
Die Aufnahme zeigt ein jüdisches Gebetbuch mit Brandspuren, ausgestellt im Stadtmuseum Menden.
Bildnachweis: Stadt Menden/Stadtmuseum


