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„Feuer & Flamme für die Kunst – Thomas Volkmann“

Juli 25 @ 15:00 - November 15 @ 18:00
Eintritt frei

Neuer Projektraum auf Gut Rödinghausen mit Auftaktausstellung

Mit »Feuer & Flamme für die Kunst« ist die Auftaktausstellung der Museen der Stadt Menden im neuen Projektraum auf Gut Rödinghausen überschrieben. Die Ausstellung des Künstlers Thomas Volkmann verbindet zeitgenössische Kunst mit ungewöhnlichen Fragen: »Was wollen wir bewahren – und warum? Was bleibt, wenn Bilder verschwinden? Und wer entscheidet, was bewahrt wird?«

Thomas Volkmanns Werke entstehen spontan und vielschichtig. Literatur, Mythologie, Religion und Kunstgeschichte verschmelzen mit aktuellen gesellschaftlichen Bezügen zu einer eigenständigen Bildsprache. Seine Arbeiten laden dazu ein, genauer hinzusehen, Assoziationen zu entwickeln und sich auf unterschiedliche Deutungen einzulassen.

Die Ausstellung geht jedoch einen Schritt weiter: Alle ausgestellten Werke können während der Laufzeit zu einem einheitlichen Preis erworben werden. Damit werden die Besucherinnen und Besucher Teil des Ausstellungskonzeptes. Sie entscheiden selbst, welche Werke erhalten bleiben. Die Arbeiten, die bis zum 04.11.2026 keinen neuen Besitzer gefunden haben, werden anschließend in einer schlichten, stillen Zeremonie verbrannt. Die Asche soll anschließend als letzter Teil der Ausstellung in den Projektraum zurückkehren und den unwiederbringlichen Verlust als Konsequenz menschlicher Entscheidung sichtbar machen. Die Verbrennung ist dabei keine Inszenierung von Zerstörung oder Provokation. Sie bildet den bewusst zurückhaltenden Abschluss einer Ausstellung, die nach Verantwortung fragt: »Welche Bedeutung messen wir Kunst und Kultur bei? Und welche Verantwortung tragen wir selbst für ihren Erhalt?«

 

»Geschichte beginnt nicht mit ihren Ereignissen.

Sie beginnt mit den Entscheidungen, die ihnen vorausgehen«                                                            

Museumsleiter Marius Stiehler über den neuen Projektraum auf Gut Rödinghausen

 

Mit dem Projektraum schaffen die Museen der Stadt Menden auf Gut Rödinghausen einen neuen Ort für den gesellschaftlichen Dialog über Kunst, Geschichte und Erinnerungskultur. Mit dessen Ausgestaltung kommen sie dem kürzlich gefassten Beschluss des Ausschusses für Kultur und Tourismus nach, der die Verwaltung damit beauftragt hat, ein Konzept für eine Ausstellung zur Geschichte der Zwangsarbeit Schwalbe 1 und des Lagers Biebertal im Industriemuseum Gut Rödinghausen zu erarbeiten, welches partizipative Projekte einbindet. Die Ergebnisse dieses Forschungs- und Rechercheprozesses werden zukünftig in dem temporären Projektraum präsentiert. Künftige Projekte werden sich schrittweise historischen und gesellschaftlichen Fragestellungen zu den Schwerpunkten Erinnerungskultur, Menschenwürde und Verantwortung widmen und dabei die regionale Geschichte der nationalsozialistischen Zwangsarbeit in den Blick nehmen.

Die Ausstellung im Überblick: „Feuer & Flamme für die Kunst – Thomas Volkmann“

  • Ausstellungslaufzeit: 25.07.-15.11.2026
  • Eintritt frei
  • Feierliche Ausstellungseröffnung am Samstag, 25.07.2026 um 15.00 Uhr: Nach einem Grußwort von Manuela Schmidt, Bürgermeisterin der Stadt Menden, führt Museumsleiter Marius Stiehler in das Konzept des neuen Projektraumes auf Gut Rödinghausen und in die Ausstellung „Feuer & Flamme für die Kunst – Thomas Volkmann“ thematisch ein. Der Künstler Thomas Volkmann steht für Gespräche zur Verfügung. Eine Anmeldung für die Ausstellungseröffnung ist nicht erforderlich!

Für weitere Informationen steht Ihnen das Team der Museen der Stadt Menden unter den genannten Kontaktmöglichkeiten gerne zur Verfügung.

Änderungen vorbehalten

Gut Rödinghausen mit Industriemuseum | Fischkuhle 15 | 58710 Menden

Öffnungszeiten: Mi., Do. 09.00-17.00 Uhr | Sa., So. 10.00-18.00 Uhr | An Feiertagen geschlossen
Kontakt & Anmeldung: Tel. 02373 903-8770 | Mail: museum@menden.de
Eintritt frei

Details

  • Beginn: Juli 25 @ 15:00
  • Ende: November 15 @ 18:00
  • Eintritt: Eintritt frei

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