„Das ist der Hammer!“ – Lichterabend im Oberrödinghauser Hammer mit Vorführung des historischen Hammers

Wo hartes Eisen auf weiches Licht trifft!
Nach der erfolgreichen Premiere in 2022 und den ebenso beliebten Fortsetzungen in 2023, 2024 und 2025, werden auch in diesem Jahr am Freitag, 09.10.2026 in der Zeit von 18.30-22.00 Uhr wieder stimmungsvolle Lichter das technische Kulturdenkmal Oberrödinghauser Hammer in Szene setzen. Nach einer kurzen Einführung führt Lhoist-Mitarbeiter Markus Kordes gemeinsam mit seinem Kollegen Daniel Humme den historischen Hammer in Aktion vor.
Auch die Kirche Maria Königin des Friedens und der Freundeskreis Mendener Labyrinth e.V. laden an diesem Tag wieder dazu ein, die Orte zu abendlicher Stunde (neu) zu entdecken. Verbunden sind die drei Veranstaltungsorte über Wege mit Licht und Klängen.
Der Eintritt ist frei!
Organisatorische Hinweise:
- Der Hammer liegt direkt an der Bundesstraße 515 gegenüber vom Kalkwerk Hönnetal. Kostenfreie Parkmöglichkeiten stehen an der Werkseinfahrt 3 zur Verfügung. Von dort ist es ein ca. fünfminütiger Fußweg über die Askeystraße zum Alten Hammer.
- Festes Schuhwerk empfohlen!
- Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Lichterabend ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kalkwerks Hönnetal und des Industriemuseum Gut Rödinghausen, Menden in Kooperation mit der Kirchengemeinde Maria Königin des Friedens, Oberrödinghausen und des Freundeskreises Mendener Labyrinth e. V.
Weitere Informationen zu den teilnehmenden Veranstaltungspartnern und -standorten:
Alter Hammer
Am Oberrödinghauser Hammer im Mendener Ortsteil Oberrödinghausen zeigt sich der Unternehmergeist der Adelsfamilie von Dücker, die im 18. Jahrhundert mehrere Eisenhämmer an der Hönne betrieben. Darunter auch der Alte Hammer in Oberrödinghausen, der zur »Rödinghauser Eisenfabrique« gehörte. Bis zu seiner Stilllegung im Jahr 1955 nutzte die Rheinisch-Westfälische Kalkwerke AG den Hammer, zuletzt als Schmiede. Heutzutage erinnert das Industriemuseum auf Gut Rödinghausen an diese und weitere bedeutende Industriepioniere und -zeiten in Südwestfalen.
Kirche Maria Königin des Friedens
Die Kirche Maria Königin des Friedens in Oberrödinghausen wurde 1946 nach Plänen des Kirchenbaumeisters Professor Rudolf Schwarz entworfen und von den Arbeitern und Gemeindemitgliedern der damaligen Kalkwerke erbaut. Sie zeichnet sich aus durch eine besondere Schlichtheit und wunderschönes Licht. Die Hoffnung und Einlösung eines Versprechens der Bauherren und Handwerker für eine friedvollere, nachhaltige Zukunft ist spürbar.
- Kunstinstallation „lichtgebündelt_übertage“ der Gruppe tx02 (09.10.-15.11.2026)
Hunderte goldener Fäden spannen sich glitzernd durch die Kirche Maria Königin des Friedens. Aus großen Bodenschalen steigen schimmernde Fäden wie Lichtstrahlen empor oder ergießen sich von der Empore wie satte Lichtduschen. Ein wahres Fest für die Augen – und doch keine leichte Kost, denn die Gruppe tx02 erinnert in dieser Kunstinstallation mit Werkzeugkreuzen auch an das Schicksal der NS-Zwangsarbeiter, die ganz in der Nähe untertage geschunden wurden.
Die Ausstellung wird am 09.10.2026 in Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstlern der Künstlergruppe tx02 eröffnet. Der Eintritt ist frei!
Projekthomepage: https://lichtgebuendelt.jimdofree.com | tx02-Homepage: https://textil-kunst.com
Freundeskreis Mendener Labyrinth e.V.
Ein Labyrinth ist kein Irrgarten.
Ein Labyrinth weist den Weg zur Mitte, zum Kern, zum Wesentlichen hin, von dort führt der Weg wieder zurück in die Weite und in den Alltag.
Es gibt keine Sackgassen, keine falschen Abzweigungen und kein Verlaufen.
Es gibt nur einen einzigen Weg, und der führt unweigerlich hinein in die Mitte.
Sie sind herzlich eingeladen, das Mendener Labyrinth zu erkunden, mit der Sicherheit ohne Irrwege die Mitte zu erreichen.
Am Lichterabend wird das Mendener Labyrinth zu einem Lichterlabyrinth.
Kerzenlicht wird die Wege beleuchten, so dass sie auch bei eintretender Dunkelheit den Weg in die Mitte finden, denn:
Wer die Mitte erreicht, wird umarmt,
wer zurückgeht, trägt einen Schatz mit sich.
Ein Labyrinth ist ein Ort der Stille oder des bunten, lauten Feierns, es ist ein Einkehrweg oder ein Tanzplatz.
Am Lichterabend wollen wir das Mendener Labyrinth zu einem Tanzplatz machen, und dabei die Freude an der Abfolge von Schritten und Wechselschritten, Wendungen und Schwingungen, die unseren Körper und unser ganzes Sein erfassen, erfahrbar machen.


